Klimawandel

Die Gesteine des Dobratschgipfels, die sich in einem tropischen Meer gebildet haben, sind am Beginn einer fast 250 Millionen Jahre langen eisfreien Periode der Erde entstanden. Mit dem Einsetzen der Eiszeiten vor 2 Millionen Jahren wurde diese, auch an den Polen eisfreie Zeit, abrupt beendet. Im Eiszeitalter gab es permanente Schwankungen mit milderen Perioden und starken Eisvorstößen. Ein Großteil des Eiszeitalters in dem wir heute noch leben war kälter als heute. Die heutige Warmzeit, die mit dem Abschmelzen der Gletscher der Würm Eiszeit vor etwa 18.000 – 10.000 Jahren endete, hat bereits vor 6.000 und 8.000 Jahren einen Wärmehöhepunkt erreicht. Die Temperaturen übertrafen dabei die heutigen Werte mehrmals. Zur Zeit des Holozänen Klimaoptimums waren die gesamten Ostalpen nahezu eisfrei. Die am Fuße des Großglockners freigegebenen Bäume (Pasterzenbäume) sind dafür ein augenscheinliches Beispiel.

Auch zur Römerzeit und im Mittelalter herrschten im Vergleich zu heute mildere Temperaturen. Ab dem 15. Jh. kam es zu einer Abkühlung, die den letzten Höhepunkt um 1850 erreichte (Kleine Eiszeit). Seitdem steigen die Temperaturen wieder. Der Mensch greift heute weltweit in natürliche Kreisläufe ein. Seine filigrane Zivilisation erlaubt keine Veränderung des Klimas. Dieses beeinflusst er aber zunehmend selbst.

 

 

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