Der Felssturz vom Jänner 2015

Sie betrachten die Abbruchwand des Felssturzereignisses vom 16. Jänner 2015 um 20 Uhr und 23 Minuten bei dem rund 6000 m³ Gestein in die Tiefe stürzten. Das Ereignis wurde von den Bewohnern der Ortschaft Unterschütt direkt beobachtet und das Bersten des abbrechenden Gesteins war deutlich zu hören. Auch in den nächsten Tagen kam es zu weiteren Felsabbrüchen mit Staubentwicklung.
In der Station der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, die sich im Schaubergwerk „Terra Mystika“ in Bleiberg befindet, wurde das Ereignis aufgezeichnet. Die Station liegt nur 5 km Luftlinie von der Absturzstelle entfernt.
Der Felssturz hatte sich schon über Jahrzehnte durch sich vergrößernde Spalten im Waldboden abgezeichnet. Unmittelbar nach dem Felssturz waren diese Felsspalten noch an der Abbruchstelle an ihren bemoosten Felswänden zu erkennen. Die Bemoosung ist schon wenige Wochen später durch die Sonneneinstrahlung verschwunden. Westlich dieser neuen Absturzstelle bereitet sich bereits ein noch größeres Ereignis vor. Der markante Felsvorsprung linkerhand des neuen Abbruches ist bereits mit tiefen Spalten vom gewachsenen Fels getrennt. Dieser Felskopf kann jederzeit ein Opfer der fortschreitenden Erosion an der Dobratsch-Südwand werden.

 

 

 

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